Hotelfachschule Garmisch-Partenkirchen

Blog der Hotelfachschule Garmisch-Partenkirchen


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Unsere Absolventen: Philipp Kreb – F & B-Manager

Wie lange gibt es die Hotelfachschule Garmisch-Partenkirchen eigentlich schon? Nun, sie wurde in der jetzigen Form 1988 gegründet. Also bestehen wir mittlerweile seit über 20 Jahren. In dieser langen Zeit haben viele, viele Absolventen ihren „Hotelbetriebswirt“ bei uns gemacht. Damit war der Grundstein gelegt für einen Aufstieg ins mittlere und höhere Management. Aber was ist im Einzelnen aus ihnen geworden? Wir starten heute eine Serie, in der wir uns an die Fersen unserer „Ehemaligen“ heften und über ihren beruflichen Werdegang berichten wollen.

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Bild © Stefanie Reinhardt/AHGZ

Als erster (aus aktuellem Anlass): Philipp Kreb. Die AHGZ stellt auf ihren Karriereseiten „Jobs & Mehr“ vom 27. Juni 2009 an seinem Beispiel das Berufsbild „F & B-Manager“ vor.

Herr Kreb hat 1998 – 2001  seine Ausbildung zum Koch im Hotel „Alpenhof“ in Murnau absolviert. Danach arbeitete er vier Jahre lang als Sous chef und Chef de partie in verschiedenen Häusern und im elterlichen Betrieb. Im Februar 2005 begann er das Studium an der Hotelfachschule Garmisch-Partenkirchen, das er 2007 erfolgreich mit dem „Staatlich geprüften Hotelbetriebswirt“ abschloss. Im Mai 2007 begann er als Betriebsassistent F & B in den Mövenpick Hotels Stuttgart Airport und Messe Stuttgart, wurde dort im Februar 2008 Assistant F & B-Manager und ist seit Februar 2009 F & B-Manager.

Und hier der Artikel aus der AHGZ Jobs & Mehr:

Berufsbild: Was macht eigentlich ein F & B-Manager

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Philipp Kreb ist Food&Beverage-Manager im Mövenpick Hotel am Stuttgarter Flughafen. Der 26-Jährige kennt das Hotel wie seine Westentasche, koordiniert die Einkäufe, leitet die Mitarbeiter und kümmert sich um seine Gäste.

Zum Mittagessen frisch gepressten Granatapfelsaft oder Hummer – F & B-Manager Philipp Kreb erfüllt seinen Gästen fast jeden Wunsch. Als F & B-Manager im Mövenpick Hotel am Stuttgarter Flughafen hat er seit drei Jahren alles im Blick. Für zwei Restaurants mit 350 Plätzen koordiniert er den Einkauf von Essen und Getränken. Bis zu 30 Lieferanten fahren jeden Morgen an der Rampe des Wareneingangs vor, bringen mehrere hundert Brötchen, Baguettestangen, Fleisch oder Wein.
Philipp Kreb pendelt zwischen Restaurant, Küche, Bars und Lagerräumen. Der F & B-Manager weiß, wo es klemmt. „Meine wirksamste Methode ist Wandering around“, betont er. „Ich bin immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort.“ Sein Arbeitstag im Flughafenhotel beginnt um 7 Uhr. Vormittags macht er Rundgänge, kontrolliert, ob alles vorbereitet ist und alle Mitarbeiter da sind. Frühstück, Mittag, Abendessen – zu allen Servicezeiten ist Kreb da, begrüßt die Stammgäste. „Es ist wichtig, immer nah am Gast zu sein“, weiß der 26-Jährige. „Nur so erfahre ich, ob etwas fehlt.“
Jeden Tag um 10 Uhr bespricht er den Tag mit Direktor Jürgen Köhler. Einmal in der Woche trifft er sich mit den Abteilungsleitern des Hotels. Mit dem Küchenchef, dem Restaurantleiter, dem Bankettleiter und dem Einkaufschef plant er die Einkäufe der Woche. Die Waren besorgt Kreb über ein automatisiertes System von Mövenpick. Damit bestellt er bei Lieferanten Obst und Gemüse. „Ohne Computer geht nichts mehr“, betont er. Am Schreibtisch studiert er die Umsatzzahlen des vergangenen Tages und plant das Personal. „Verständnis für Zahlen und gute Menschenkenntnis sollte man mitbringen“, betont Kreb. „Kein Tag ist wie der andere“, erzählt der F & B-Manager. „Man muss organisieren und auch selbst anpacken können.“ Gelernt hat er das während seiner Ausbildung zum Koch im Alpenhof Murnau am Staffelsee. Danach arbeitete er im Restaurant Karl Ederer in München, studierte Hotelbetriebswirtschaft an der Hotelfachschule Garmisch-Partenkirchen und arbeitete sich vom Assistenten des F & B-Managers im Mövenpick Airport Hotel nach oben.

Text und Bild: Stefanie Reinhardt/AHGZ
Quelle: AHGZ Karriereseiten Jobs & Mehr, Printausgabe vom 26.06.2009

Zur  Position eines F & B-Managers finden Sie hier weitere Informationen:

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Hofa Garmisch goes Flickr

Flickr_LogoImmer nur Texte lesen – auf Dauer ermüdend, oder? Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Besser noch: viele Bilder. Deswegen haben wir uns bei Flickr einen Account zugelegt. Dort finden Sie in Zukunft Aufnahmen aus der Hotelfachschule und dem Gastronomie- & Hotelkolleg. Begonnen haben wir bereits mit einigen Bildern von unserem letzten Lehrgang „Hotel- und Empfangssekretärin“.

Rechts in der Sidebar finden Sie eine kleine Auswahl unter: „Unsere Fotos bei Flickr“. Klicken Sie auf ein Foto oder drunter auf „More Photos“, dann kommen Sie auf unsere Flickr-Seite und können dort die Bilder auch in einer Diashow im Vollbildmodus anschauen.


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Vor der Abschlussprüfung

Eine gewisse Anspannung ist schon zu spüren in diesen Tagen. In der Klasse FS 2 (das ist unsere Abkürzung für Fachschulklasse 2). Der Kopierer ist umlagert, die Köpfe werden zusammen gesteckt, dicke Ordner hin- und hergewälzt. Lerngruppen treffen sich und machen Überstunden. Gesprächsfetzen: „Hast du schon …?“ – „Müssen wir …?“ – „Ist das wichtig …?“ – „Nu mach doch keinen Stress hier …!“

Ganz klar: Das sind die letzten Tage vor dem Abschluss-Examen! Nach zwei Jahren kommt jetzt die Schlussrunde. Bei uns sieht die Woche vor dem Examen so aus. Am Montag ist noch normaler Unterricht. Dienstag und Mittwoch sind dann die sog. „Lehrertage“. D. h. hier sind die Dozenten, die die Prüfungsfächer unterrichten, in der Klasse und stehen für Fragen zur Verfügung. Donnerstag und Freitag sind unterrichtsfrei für die individuelle Prüfungsvorbereitung.

Viel Erfolg - Daumen

Bildquelle: ©geralt/PIXELIO http://www.pixelio.de

Und am Montag wird’s ernst: Betriebswirtschaft als erstes Prüfungsfach; am Dienstag Rechnungswesen, am Mittwoch Personalwesen+ Arbeitsrecht – den Abschluss am Donnerstag bildet Englisch. Damit ist für die Studenten erstmal der größte Brocken geschafft. Jetzt wird ausgewertet: Erstkorrektur, Zweitkorrektur – dann Konferenz – Feststellung der Ergebnisse. Möglicherrweise steht dann für den einen oder andern noch eine mündliche Prüfung an. Und am 31. Juli feiern wir im Riessersee Hotel – aber bis dahin ist noch etwas Zeit.

Allen Schülern aus der FS 2 wünschen wir viel Erfolg, einen klaren Kopf und gutes Gelingen!

Und wer sich diesen Wünschen anschließen will, der kann das ja im Kommentar tun.

Und hier die Kandidaten, schön übersichtlich gruppiert (einer fehlt):

FS2_01

FS2_02

FS2_03

FS2_04

FS2_05


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Twitter – Tipps für Einsteiger

Sie können sich noch nicht so recht entscheiden, ob Sie nun twittern wollen/sollen oder nicht? Sie wollen sich erstmal schlau machen, wie Twitter funktioniert und wie Sie diesen Microblogging-Dienst für sich nutzen können?

Dann sind die folgenden Artikel vielleicht eine kleine Entscheidungshilfe:

Einführende Artikel für Twitter-Anfänger:

Twitter-Tools:

Aufbau einer Online-Reputation:

Twitterer finden:

So viel zunächst mal für den Anfang. Und wenn Sie jetzt überzeugt sind – dann twittern Sie los! Dazu möchten wir auch ganz ausdrücklich unsere Absolventen ermuntern.

Eine Bitte an unsere Leser: Wenn Sie weitere interessante und nützliche Infos über Twitter kennen, dann bitte in den Kommentar – danke!


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Die Felsenputzer in der Schweiz

Marketing_NotizDass die Schweiz ein sauberes Land ist, wussten wir ja schon immer. Aber dass die Eidgenossen jetzt auch noch ihre Felsen putzen – das ist doch ein Aprilscherz, oder?

Tatsächlich hat „Schweiz Tourismus“ am 1. April eine äußerst clevere und pfiffige Aktion gestartet:

Der 1. April als Lancierungsdatum gab uns erhöhte Aufmerksamkeit sowie viele crossmediale Möglichkeiten“, so Schweiz-Tourismus-Marketingleiter Rafael Enzler. [Quelle]

So wurde das offizielle Vereinsvideo der Schweizer Fensterputzer ins Netz gestellt; mit einem sagenhaften Erfolg! Nicht lange nach der Veröffentlichung war der Clip bereits Kult und über 100 Millionen Mal angeklickt worden. Dazu kamen dann noch launige Interviews (wie hier im Tagesanzeiger) und weitere Presseveröffentlichungen. Und die offizielle Website des Felsenputzer-Vereins durfte natürlich auch nicht fehlen.

Insgesamt ein schönes Beispiel für eine gelungene Werbekampagne, in der die Möglichkeiten des Internet hervorragend genutzt wurden. Und hier natürlich noch das Video:

Über die Felsenputzer siehe auch hier. [Glückwunsch-Blog]
Und auch auf Twitter sind sie zu finden: http://twitter.com/felsenputzer


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Fit für die Rezeption: „Hotel- und Empfangssekretär/in“

Hs-Kurs_NotizNein – ein Aprilscherz war das keineswegs, als sich am 1. April 2009 16 Damen und 2 Herren am Gastronomie- & Hotelkolleg in Garmisch-Partenkirchen einfanden. Vielmehr war es der erste Tag des Lehrgangs „Hotel- und Empfangssekretär/in“. Und die folgenden acht Wochen waren dann geprägt von intensivem Lernen und Arbeiten in den verschiedensten Fachbereichen. Im modernen EDV-Raum ging es an den Einzelplatzrechnern zur Sache: Textverarbeitung, Internetpraxis und vor allem Fidelio Front Office Management wurden hier vermittelt.

In den Disziplinen Hotelkorrespondenz, Empfang und Reservierung, Reklamationsmanagement sowie Englisch erweiterten die Teilnehmer systematisch ihre Kenntnisse rund um den Funktionsbereich der Hotelrezeption. Abgerundet wurde das Qualifikationsprofil durch: Pressearbeit, Betriebswirtschaft und Recht, Personalwesen und Arbeitsrecht.

Und es war keine einfache Zeit! Die Dozenten verlangten den Teilnehmern einiges ab; in mündlichen und schriftlichen Leistungsnachweisen mussten sie immer wieder beweisen, wie weit sie sich mit der Thematik vertraut gemacht hatten. Andererseits war diese Zeit aber auch geprägt durch ein sehr harmonisches Miteinander zwischen Dozenten und Teilnehmern. Und: Wir haben viel gelacht miteinander! Überhaupt war auch die Atmosphäre innerhalb der Gruppe sehr locker und von Hilfsbereitschaft geprägt.

Etwa zur Halbzeit des Kurses ging es dann ans Bewerbungstraining: Stellenanzeigen analysieren, Bewerbungsunterlagen optimieren, Zeugnisse einscannen, Vorstellungsgespräch trainieren … Es gab viel zu tun an diesem langen Nachmittag. Aber auch das haben wir gut geschafft.

Abschlussprüfung: In der letzten Woche erreichte der Spannungspegel dann noch einmal einen Höhepunkt. In vier Fächern standen die Schlussprüfungen an. Und am Abend des letzten Prüfungstages wurde gefeiert! An diese denkwürdige, lustige, unterhaltsame und kurzweilige Abschiedsfeier im „Glashaus“ werden wir uns noch lange gerne erinnern.

riessersee-hotel-startAm vorletzten Tag besuchen wir das „Riessersee Hotel Sport & Spa Resort Garmisch-Partenkirchen„. Frau Uschi Glas, die Assistentin der Geschäftsleitung, nahm sich viel Zeit, um uns ihr schönes Haus zu zeigen und unsere Fragen zu beantworten. Das 4-Sterne-Superior-Hotel wurde erst jüngst als Neueinsteiger unter die Top 20 der „Ausgesuchten Tagungshotels zum Wohlfühlen“ gewählt. Um so mehr haben wir uns gefreut, in diesem Haus zu Gast sein zu dürfen. Wir danken Frau Glas und Herrn Gert Zinn, dem Direktor des Hotels, ganz herzlich für die Zeit, die Geduld und die Gastfreundschaft!

Am Freitag, 29. Mai konnten unsere Teilnehmer dann ihre wohlverdienten Zertifikate entgegennehmen. Schulleiter Werner Prochaska und Kursleiter Reinhard Käfferlein überreichten in einer kleinen Feierstunde die Zeugnisse. Wir wünschen allen Absolventen alles Gute und viel Erfolg im Privaten wie im Beruflichen.

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Die Teilnehmer des Lehrgangs auf der Terrasse vor dem neuen
Pavillon des Riessersee Hotels mit Frau Glas (hintere Reihe, 6. v. r.)
und Kursleiter Reinhard Käfferlein (vordere Reihe rechts).