Hotelfachschule Garmisch-Partenkirchen

Blog der Hotelfachschule Garmisch-Partenkirchen


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Mit Profilbildung zur individuellen Fortbildungsstrategie

Alle Studierenden, die am 15. September 2009 bei uns beginnen, können anhand von neu ausgerichteten Fachbereichen eine individuelle Fortbildungsstrategie einschlagen. „Profilbildung“ heißt das neue Konzept. Professionalität, Fach-, Personal- und Sozialkompetenz sind dabei zentrale Bausteine auf dem Weg zum beruflichen Erfolg.

Auf der Basis gemeinsamer Kernfächer im ersten und im zweiten Schuljahr wählen Sie zusätzlich im zweiten Schuljahr einen Fortbildungsschwerpunkt als Berufsprofil, der Ihren persönlichen Neigungen und Berufswünschen entspricht.

Schuhabdruck1Der Schwerpunkt Guest Relations / Events bietet sich für die an, die den Kontakt mit Menschen brauchen, die ihre Stärke in der Kommunikation sehen und die mit Leidenschaft ihre Gäste begeistern wollen. Die Schwerpunktfächer dabei sind: Direktmarketing, Event Management, interkulturelle Kommunikation und die Weltsprachen Französisch, Spanisch und Englisch.

Wer seine Stärken im administrativen Bereich sieht, sollte den Schwerpunkt Management / Unternehmensführung wählen. Organisationstalent, Durchsetzungsvermögen und Verständnis Schuhabdruck2für kaufmännische Zusammenhänge sind hier gefragt. Sie erhalten in diesem Profil das optimale betriebswirtschaftliche KowHow, um einen Betrieb systematisch und nachhaltig in die Zukunft zu führen und weiter entwickeln zu können. Dieser Bereich enthält folgende Schwerpunktfächer: Branchensoftware, Controlling, Dienstleistungsmanagement, Ökologische Betriebsführung, Qualitätsmanagement, Projektmanagement und Kommunikation.

Zusätzliche Wahlfächer, wie z. B. Business Englisch, bieten Ihnen in beiden Schwerpunktbereichen weitere Profilierungsmöglichkeiten.

Eine vollständige Übersicht über alle Fächer finden Sie hier auf unserer Homepage.

(Text: Werner Prochaska, Schulleiter)
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Präsentation der Marketing-Gruppe: „Olympia Erlebnis Welt Garmisch-Partenkirchen“

Am 21.01.2009 ging’s los – am 16.07.2009 wurde das Ergebnis präsentiert. Und dazwischen: viele viele Stunden intensiver Arbeit. 12 Studierende aus der FS 2 (der Abschlussklasse) fanden sich im Januar zu einer Projektgruppe zusammen, die unser Marketing-Dozent Heiko Düsterhöft auch dieses Jahr wieder initiiert hatte.

Nach erfolgreichen Projektarbeiten vergangener Jahre in Zusammenarbeit mit der Touristinformation Garmisch-Partenkirchen und mit gastronomischen Betrieben, wurde das aktuelle Projekt zusammen mit „Garmisch-Partenkirchen Tourismus“ realisiert.

Worum ging’s dabei nun? Lassen wir die Projektgruppe selbst sprechen:

Der Grundgedanke dieses Projektes ist es, Veränderung, frische Ideen und Farbe nach Garmisch-Partenkirchen zu bringen. Garmisch-Partenkirchen ist zwar schön, aber es gibt Ecken und Plätze in diesem Ort, die zu unserem Bedauern ungenutzt sind oder jahrelang vernachlässigt wurden. Wir selbst wohnen im Durchschnitt seit zwei Jahren hier, und uns ist aufgefallen, dass viele Aktivitäten, sowohl sportlich als auch kulturell, nicht möglich sind […] In vielen vergleichbar großen Städten ist dieses reichhaltige Angebot schon lange Teil des Kultur- und Sportprogramms. Und so kamen wir auf die Idee das Projekt „Olympia Erlebnis Welt Garmisch-Partenkirchen“ ins Leben zu rufen und der Gemeinde zu helfen, dieses idyllische Städtchen noch attraktiver und sehenswerter zu gestalten … (Aus dem Vorwort der Projektbeschreibung).

Im Laufe der Monate entwickelte die Gruppe Ideen, wie das Gebiet rund um die Skisprungschanze touristisch attraktiver gestaltet werden kann. Und nicht nur Ideen auf dem Papier – sage und schreibe ca. 1000 Arbeitsstunden verwendete die Gruppe darauf, ein großes 3D-Modell des Areals zu erstellen!

In den letzten Wochen musste dann noch die Projektarbeit mit den Examensvorbereitungen und den Prüfungen selbst unter einen Hut gebracht werden. Nach der Abschlussprüfung war wieder etwas mehr Luft, so dass auch die Powerpoint-Präsentation (samt genialem Intro) Gestalt annahm.

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Heiko Düsterhöft

Dann! Der große Tag! Am 16. Juli wird das Projekt den geladenen Gästen vorgestellt. Bei den Proben vorher war doch eine gewisse Anspannung zu bemerken. Ist ja auch klar. Sowas macht man nicht jeden Tag. Unter den Gästen: Tourismus-Direktor Peter Nagel, Charles Fessel (derzeit touristischer Berater der Marktgemeinde), 3. Bürgermeister Hannes Krätz (Vorsitzender des Tourismus-Ausschusses) sowie Gemeinderäte, Vertreter aus Hotellerie und Gastronomie. Von der Presse waren vertreten: die Herren Schwer und Sehr vom Garmisch-Partenkirchner Tagblatt und Herr Glas vom Kreisboten. Direktor Werner Prochaska begrüßte die Anwesenden, und Dozent Heiko Düsterhöft erklärte anschließend Anlass, Besonderheit und Zielsetzung des Projekts.

Die Gruppe begann ihre Präsentation mit einem genialen Intro: eine mit passender Musik untermalte Bildershow, die den Kontrast zeigte zwischen der „guten alten Zeit“ und den heutigen, sehr verbesserungsbedürftigen Gegebenheiten. Dann wurde ausführlich das Konzept vorgestellt, wie das Areal rund um die Skisprungschanze einer besseren touristischen Nutzung zugeführt werden könnte. Die bereits bestehenden Einrichtungen (Kainzenbad, Skistadion, Sommerrodelbahn

Andreas Hermann, Mischal Menden

Andreas Hermann, Mischal Menden

…) sollen attraktiver gestaltet werden, und vor allem wurden zahlreiche Neuerungen vorgeschlagen: Kletterturm, Wellness-Center, Abenteuer-Spielplatz, Mountainbike-Downhill-Strecke, Bagpacker-Hotel, um nur einige zu nennen. Bei allen Einrichtungen stellte die Gruppe auch mögliche Veranstaltungen vor und wies auf geeignete Sponsoren hin.

Nach rund 50 Minuten brandete der Applaus der Gäste auf, die alle sichtlich angetan waren. Tourismus-Direktor Peter Nagel und Bürgermeister Hannes Krätz fanden anerkennende Worte. Ganz ungeplant hielt dann der Projektentwickler und derzeitige touristische Berater der Marktgemeinde, Charles Fessel, eine kurze Rede. „Ein Riesen-Kompliment für diese Studie“ sprach er der Marketinggruppe aus, es sei die beste Studie und Präsentation, die er in den letzten 25 Jahren gesehen habe. Ein solches Lob aus berufenem Munde will etwas heißen!

Nach der Präsentation: Zertifikate

Nach der Präsentation: Zertifikate

Alle 12 Teilnehmer erhielten aus den Händen von Peter Nagel und Werner Prochaska ein Zertifikat, in dem ihnen ihre ausgezeichnete Leistung attestiert wurde.

Welchen Anklang die Studie fand, konnte man an den Gesprächen erkennen, die Präsentatoren und Gäste im Anschluss miteinander führten. Insbesondere das aufwändige 3D-Modell war Mittelpunkt des Interesses.

Es war eine sehr sehr gelungene Veranstaltung, die zeigte, wie unsere Leute mit Kreativität, Engagement und Einsatz zu hervorragenden Leistungen fähig sind. Schulleitung und Kollegium gratulieren und bedanken sich ganz herzlich für diese tolle Aktion.

Hier können Sie sich den Arbeitsbericht der Marketing-Gruppe ansehen und downloaden:
Skript zur Präsentation (pdf, 2,97 MB)

Der Artikel, der am nächsten Tag im Garmisch-Partenkirchner Tagblatt erschien:
Bericht des Garmisch-Partenkirchner Tagblattes (pdf, 721 kb)

Der Bericht, der im „Kreisboten“ am 22. Juli 2009 erschien: Kreisbote zur Präsentation Olympia Erlebnis Welt 2009 (pdf, 362 kb)

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Die Projektgruppe mit ihrem selbstgefertigten 3D-Modell

Vordere Reihe (v. l. n. r.): Janina Erdenberger, Fabian Schiroky, Theresa Sperrer,  Oliver Schrott, Andreas Sonnleitner
Hintere Reihe (v. l. n. r.): Dozent Heiko Düsterhöft, Michael Seitler, Mischal Menden, Andreas Hermann, Patrick Leitermann, Danny Holzinger
Nicht im Bild: Nikolai Hinzer, Michelle Wagner.


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Präsentation: Romantik Hotels

Wir beginnen wieder mit einer neuen Serie! Diesmal geht es um Päsentationen, die unsere Studierenden im Fachbereich Deutsch/Kommunikation gehalten haben.

Dazu zunächst mal allgemein: In der Disziplin Deutsch/Kommunikation beschäftigen wir uns mit Themen, die beruflich unmittelbar relevant sind. Dazu gehören z. B. die betriebliche Pressearbeit, das Erstellen von Mailings, das verkaufsorientierte Texten von Hotelbriefen, aber auch neuere Formen der Kommunikation (Social Media) und viele weitere Themen.

Ganz wichtig für angehende Führungskräfte ist natürlich auch die Fähigkeit, eine überzeugende Präsentation vorzubereiten und durchzuführen. Dieses Thema besprechen wir zunächst im Unterricht sehr ausführlich, so dass alle das Handwerkszeug für eine Präsentation erhalten.

Und dann geht’s los: Jeder entscheidet sich für ein Thema seiner Wahl (nicht ganz frei, sondern in einem gewissen Rahmen), recherchiert für dieses Thema und trägt es dann vor. Dabei gilt ein Zeitrahmen von mind. 30 und max. 45 Minuten.

Nun sollen die Präsentationen nicht unbedingt den Charakter von „Klassenzimmer-Referaten“ haben. Deswegen sind bestimmte Vorgaben zu erfüllen. Der Referent spricht nicht als Schüler, sondern in einer bestimmten beruflichen Position zu einem entsprechenden Publikum im Rahmen eines dazu passenden Anlasses. Jeder hat vorweg diese Situation zu bestimmen und seine Präsentation darauf auszurichten. Dazu gehören auch Überlegungen wie: Adressatenanalyse, Ziele der Präsentation, professioneller Medieneinsatz usw.

Zadra_PräsDas ist für alle nicht ganz so einfach. Und wenn es soweit ist, gibt es doch ein mehr oder weniger stark ausgeprägtes Lampenfieber. Das ist normal und muss auch sein. Dazu kommen dann vielleicht noch unvorhergesehene Pannen während der Präsentation vor  – da heißt’s dann flexibel reagieren.

Jetzt aber zur heutigen Präsentation. Gehalten hat sie Sonja Zadra aus und in der Klasse FS 1. Ihr Thema: Die Romantik Hotels & Restaurants Europa.

Sie spricht als Marketingleiterin im Hauptsitz der Romantik Hotels Europa vor angehenden Hotelbetriebswirten, die sich nach der Schule selbständig machen wollen. Hauptziele ihrer Präsentation sind: die Teilnehmer überzeugen von der Konzeption der Romantik Hotels und aufzeigen, warum es sich lohnt, dieser Kooperation beizutreten.

Als Sekundärziele hat sie festgelegt:

Auch als Angestellter für Romantik Hotels zu arbeiten ist eine Bereicherung und für angehende Betriebswirte erstrebenswert. Für die spätere berufliche Zukunft ist es wichtig, sich auf dem Markt auszukennen und zu wissen, welche Betriebe vertreten sind und wer die Romantik Hotels sind.

Und hier die Gliederung ihrer Präsentation:

  1. Wer sind wir? – Abgrenzung zu anderen Hotelketten und USP’s
  2. Die geschichtliche Entwicklung in den wichtigsten Etappen
  3. Wer sind unsere Gäste?
  4. Unsere Klassifizierungen
  5. Unsere Marketing-Aktivitäten
  6. Das Aufnahme-Procedere
  7. Rechte und Pflichten als Mitgliedshotel
  8. Beiträge: Was kostet mich Romantik?
  9. Unsere Vision bis 2017

Die eingesetzten Folien können Sie sich hier ansehen. Sie wurden von ppt konvertiert zu pdf.

Folien zur Präsentation“Romantik Hotels“ von Sonja Zadra (pdf, 4,5 MB)


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Hofa Garmisch goes Twitter

Wir twittern! Seit einiger Zeit schon unter @HofaGarmisch. Jetzt gibt es auch Tweets aus unserem Sekretariat: Marlene Haack, unsere Sekretariats-Managerin versorgt Sie mit Nachrichten aus ihrem Arbeitsbereich. Aber es geht weiter! Kollege Christoph Schäfer-Burgund ist ebenfalls dabei – und nicht zuletzt – sind einige unserer Schüler „Twitterati“.

Die Accounts:

HofaGarmisch: http://twitter.com/HofaGarmisch

Twitter_HofaGTweets aus dem Unterrichtsgeschehen, aus der Hofa allgemein und Interessantes aus Gastronomie, Hotellerie und Tourismus. Hier twittert: Reinhard Käfferlein, Dozent und stellvertretender Schulleiter.

HofaGarmisch – Sekretariat: http://twitter.com/SekretariatHofa

Twitter_SekretarTweets aus dem Sekretariat: Termine, Anmeldungen, Verwaltungstechnisches. Hier twittert: Marlene Haack, Chefin unseres Sekretariats.

Christoph Schäfer-Burgund: http://twitter.com/buntundunbunt

Twitter_buntMomentan ein bisserl ruhig bei ihm. Aber das wird schon noch. Dozent für Betriebswirtschaft, Rechnungswesen und Controlling. Außerdem unser Hof(a)fotograf.

Maximilian Schwaller: http://twitter.com/xam88

Twitter_XamBisher der aktivste von den twitternden Schülern der Hofa Garmisch. Durchforstet das Web nach interessanten Meldungen aus der Branche.

Folgen Sie uns auf Twitter. Und noch besser: twittern Sie selber. Sie werden sehen, das macht Spaß. Wenn Sie sich informieren möchten, wie das mit dem Twittern funktioniert, dann lesen Sie den Beitrag „Twitter Tipps für Einsteiger“ hier im Blog.


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Nach der Abschlussprüfung

Kleiner Bericht zu Lage der Nation: 4 Tage Examen sind überstanden. Die einen gaben sich lässig, die anderen waren doch etwas aufgeregt. So eine gewisse Anspannung hat wohl jeder verspürt. Immerhin ging’s ja doch um was: gute Examensergebnisse, anständiges Abschlusszeugnis. Punkt 10:30 Uhr am Donnerstag fielen dann die letzten Kugelschreiber und manchen ein Stein vom Herzen. Geschafft – und die Beckerfaust war hier und da zu sehen. Und dann: Sekt auf der Terrasse.

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