Hotelfachschule Garmisch-Partenkirchen

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Kloster Ettal: das bayerische Bier- und Liqueur-Paradies

Studierende der Hotelfachschule Garmisch-Partenkirchen machten die Probe aufs Exempel

Wie und wann wurde das Kloster Ettal eigentlich gegründet? Welche Biere brauen die Ettaler? Und wie geht das vor sich? Ist das Ettaler Klosterbier wirklich so süffig, wie man immer wieder hört? Wie sieht’s in der Destillerie aus? Welche Klosterliköre werden dort hergestellt? Und schmecken die auch? Fragen über Fragen, mit denen Studis der Hotelfachschule Garmisch-Partenkirchen zu einer Exkursion ins weltberühmte Kloster Ettal aufbrachen. Unter ihnen: Johanna M. Emehrer und Rico Haferkorn, die den folgenden Bericht geschrieben haben.

Klosterkirche Ettal

Klosterkirche Ettal

Im Rahmen unseres Unterrichtsfaches Lebensmitteltechnologie besuchten wir, die FS 1 der Hotelfachschule Garmisch- Partenkirchen, kürzlich die Klosterbrauerei und Destillerie in Ettal.

Gründungsgeschichte des Klosters Ettal

Zum Auftakt unserer Führung erzählte uns Herr Loth, verantwortlich für Marketing und Vertrieb, eine Geschichte über die Entstehung des Klosters und der Brauerei.

Geschichte Kloster Ettal

Herr Loth erzählt über die Geschichte des Klosters Ettal

Das Kloster Ettal wurde 1330 durch König Ludwig IV „der Bayer“ gegründet und war eigentlich eher Mittel zum Zweck. Er wollte sich in Rom zum Kaiser krönen lassen, da dies aber nach 3 Jahren nicht geschehen war und ihm seine finanziellen Mittel ausgingen, machte er sich auf den Rückweg. Doch ohne Geld war dies ein schwieriges Unterfangen, so machte ihm ein Mönch ein Angebot, wenn er auf seinem Rückweg ein Kloster gründet, würde er ihm die Reise finanzieren. So geschah dies bei Ettal, als des Königs Pferde mehrmals in die Knie gingen. Ludwig IV empfand dies als ein himmlisches Zeichen und gründete hier besagtes Kloster. Zum Kloster gehören heute noch landwirtschaftliche und forstwirtschaftliche Betriebe, ein Hotel, ein Gymnasium mit angeschlossenem Internat, eine Destillerie und Brauerei. Ursprünglich wurde in Ettal kein Bier gebraut, aber aufgrund der hohen Nachfrage der Pilger, entschloss man sich dazu, und ab 1618 hat die Klosterbrauerei eine offizielle Brauerlaubnis.

Das Bierbrauen – so wird’s gemacht: im Sudhaus

Der erste Anlaufpunkt unserer Führung war das neue Sudhaus. Zur Auffrischung unserer Kenntnisse der Bierherstellung erklärte uns Herr Loth die einzelnen Schritte noch einmal ausführlich.

Im Sudhaus Klosterbrauerei Ettal

Im Sudhaus

Es beginnt mit dem Maischprozess, wo das geschrotete Malz mit Brauwasser, welches aus der Ammergauer Bergwelt stammt, behutsam erhitzt wird. Dadurch wandeln die im Malz enthaltenen Enzyme die Stärke in Malzzucker um. Bei diesem Prozess lösen sich noch andere Stoffe, diese werden im nächsten Arbeitsschritt durch Abläutern von den flüssigen Inhaltstoffen getrennt. Die festen Inhaltsstoffe, die dabei zurück bleiben, nennt man Treber. Der flüssige Bestandteil, die sogenannte Würze, wird nun in der Sudpfanne unter Zugabe von Hopfen gekocht, dabei entstehende Trübstoffe werden danach im Whirlpool abgeschieden. Nun fließt die Würze in den Würzekühler zum Abkühlen.

Das Bierbrauen – so wird’s gemacht: bei den Gärbottichen

Wir folgten nun dem Weg des Bieres in die historischen Gewölbe zu den Gärbottichen, wo die gekühlte Würze mit der hauseigenen Hefe versetzt wird, welche den Biercharakter prägt. Bei niedrigen Temperaturen kann nun die Hefe mit der Vergärung beginnen, wobei die Hefe den in der Würze gelösten Malzzucker in Alkohol und Kohlensäure umwandelt. Abschließend wird eine Filtration durchgeführt um die restlichen Trübstoffe zu entfernen.

Das Bierbrauen – so wird’s gemacht: in der Abfüllanlage

Voila, das Bier kann abgefüllt werden. Wohin führte uns unser Weg nun? Genau, zur Abfüllanlage und dem Lager.
Die Produktpalette umfasst neben dem „Ettaler Edel Hell“ und „Ettaler Kloster dunkel“, auch Bierspezialitäten wie „Ettaler Heller Bock“ und „Ettaler Kloster Curator“.
Auch Weißbier wurde in Ettal hergestellt, doch das „Benediktiner Weißbier“ war so beliebt, dass die Braukapazitäten nicht mehr ausreichten, also entschloss man sich unter Aufsicht und nach Originalrezept sowie unter Verwendung der Ettaler Kellerhefe, das Bier in der traditionsreichen Licher Privatbrauerei Jhring-Melchior GmbH brauen zu lassen.

In Ettal wird in historischen Gebäuden mit moderner Technik gebraut, ohne jedoch die traditionelle Handarbeit zu vernachlässigen.

Endlich: die Verkostung

Die letzte Station unserer Brauereiführung, bevor wir die Destillerie anschauten, war natürlich auch die Möglichkeit die verschiedenen Biere zu verkosten. Es war für jeden Geschmack etwas dabei, und wir konnten so im gemütlichen Rahmen die Führung noch einmal Revue passieren lassen.

In der Destillerie

Auch die Veredelung von Alkohol wird in Ettal betrieben. Die Ettaler Klosterliqueure entstanden aus der klösterlichen Heilkunde des Mittelalters.
Der „gelbe“ und „grüne „Klosterliquer hat seinen Ursprung in der Naturheilkunde, wo man zwischen gelben und grünen Tropfen als Heilmittel unterschied. Die Liqueure werden in den Räumen der Benediktinerabtei hergestellt. Betrieben wird die Destillerie von Pater Vitalis, seines Zeichens Heilpraktiker und Destillateur.
Um diese Arbeit verrichten zu können, bedarf es einer guten Nase, so hatten wir die Gelegenheit unseren Geruchssinn selbst an ausgewählten Zutaten, wie Kümmel, Sternanis oder Tonkabohne zu testen.

Destillerie Kloster Ettal

Destillerie

Neben den bereits genannten wird auch der Ettaler Klosterliquer Heidelbeere, Ettaler Kloster Geist, ein Ettaler Kloster-Bitter, bis hin zu neuen Produkten wie dem Ammergauer Heulikör und dem neuesten Produkt dem Ettaler Gin 1596 hergestellt.
Natürlich mussten wir uns selbst vom Geschmack überzeugen, als Favorit stellten sich heraus der Ammergauer Heulikör sowie der Ettaler Gin.

Regionalität

In Ettal wird Regionalität großgeschrieben, dies spiegelt sich unter anderem im Bezug der Rohstoffe, der engen Zusammenarbeit mit lokalen Betrieben sowie mit der Beteiligung an regionalen Projekten wieder. Die Erlöse aus dem Verkauf der im Ettaler Kloster hergestellten Produkte, werden für den Erhalt des Klosters und des Gymnasium mit integrierten Internat, welches von Schülern aus aller Welt besucht wird, verwendet.

Wir möchten uns noch einmal bei Herrn Loth recht herzlich für die lehrreiche und unterhaltsame Führung bedanken.

Für diejenigen, die selbst einmal das Kloster Ettal besuchen möchten, bietet sich vom 03.05.2018 bis zum 04.11.2018 die Gelegenheit, dies im Rahmen der bayerischen Landesausstellung „Mythos Bayern“ zu tun.

Quellen:
http://www.kloster-ettal.de
http://www.bierwiki.org
Eigene Notizen

Text: Johanna M. Emehrer, Rico Haferkorn
Fotos: © Reinhard Käfferlein

 

 

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Hier finden Sie die erfoderlichen Dokumente zum Download:

Anmeldeformular auf Empfehlung

Normales Anmeldeformular

Unsere Schulbroschüre 2017

Die Zulassungsvoraussetzungen für ein Studium an der Hofa Garmisch sind:

Abgeschlossene Berufsschule und Berufsbildungsabschluss in einem gastgewerblichen Beruf mit einer Regelausbildungsdauer von mindestens zwei Jahren und mindestens ein Jahr berufliche Erfahrung in einer dem Ausbildungsberuf entsprechenden Tätigkeit oder eine mindestens siebenjährige Berufspraxis in der Gastronomie/ Hotellerie.

Die aktuellen Zugangsberufe sind:
  • Koch/Köchin
  • Restaurantfachmann/ -frau
  • Hotelfachmann/ -frau
  • Hotelkaufmann/ -frau
  • Fachmann/ -frau für Systemgastronomie
  • Fachkraft im Gastgewerbe
  • Hauswirtschafter/in

Neu seit Juni 2014:

  • Veranstaltungskauffrau/ -mann
  • Kauffrau/ -mann für Tourismus und Freizeit
  • Tourismuskauffrau/ -mann
  • Servicekauffrau/ -mann für den Luftverkehr
  • Luftverkehrskauffrau/ -mann
  • Kauffrau/ -mann für Verkehrsservice
  • Fachangestellte/ -r für Bäderbetriebe
  • Assistent/ -in für Hotel- und Tourismusmanagement

Die Schulaufsichtsbehörde kann in Härtefällen Ausnahmen von den genannten Voraussetzungen genehmigen. Zuständig hierfür ist die Regierung von Oberbayern. Bei der Ausarbeitung entsprechender Anträge stehen wir den Schulbewerbern gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Anrechenbare entsprechende Tätigkeiten in der Bundeswehr sind:

  • Diätkoch-Fw
  • Feldkoch
  • Heimleiter-Fw
  • Kantinenführer
  • Koch/ Hilfskoch
  • Lufttransportbegleiter
  • Verpflegungsbeauftragter Bord
  • Verpflegungssoldat

Auch einschlägige Tätigkeiten, die im Rahmen des Zivildienstes ausgeübt wurden, können angerechnet werden.

Prämienprogramm der Hotelfachschule Garmisch-Partenkirchen

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Unseren Ehemaligen auf der Spur …

… heute: Johannes Weinfurtner

Wir starten eine Serie, in der die Ehemaligen der Hotelfachschule Garmisch-Partenkirchen über ihren Werdegang erzählen. Was ist aus ihnen geworden? Was sind sie jetzt? Welche Erfahrungen haben sie mit ihrem Abschluss als Hotelbetriebswirt gemacht? Der erste ist Johannes Weinfurtner, der uns besucht hat und live über sich berichtete.

Miriam Wetterauer, derzeitige Absolventin aus der FS1, war dabei und hat den folgenden Text geschrieben.

Kürzlich hat unser Ehemaliger Johannes Weinfurtner unsere Hotelfachschule besucht.

Johannes Weinfurtner

Herzlich willkommen an der Hotelfachschule Garmisch-Partenkirchen

Er erzählte uns, wie es nach dem Abschluss der Hotelfachschule in Garmisch-Partenkirchen 2011 für ihn weiterging und wie wir unsere Karriere nach dem Abschluss selbst in die Hand nehmen können.

Seine Botschaft an die FS1 und FS2 war deutlich. Jeder würde seinen individuellen Weg nach der Schule verfolgen und ist selbst für seine Karriere verantwortlich.

Erste Stationen nach Abschluss der Hofa GAP

Seine Ausbildung hatte Herr Weinfurtner von 2004 bis 2007 im Four Points by Sheraton Brauneck in Lenggries zum Hotelfachmann absolviert. Danach eignete er sich Berufserfahrung an um 2009 bis 2011 die staatlich anerkannte Hotelfachschule in Garmisch-Partenkirchen zu besuchen. Dort legte er seinen Abschluss als Hotelbetriebswirt mit Bravour ab.

Danach kommt Herr Weinfurtner als Leiter der F&B Abteilung in das Four Point by Sheraton München Central. Als F&B Supervisor hat er viele Aufgaben. Er muss sich hier um die komplette Warenwirtschaft des Hotels kümmern. Im Wesentlichen muss er alle Abteilungen anhand ihrer Bestellungen versorgen. Ebenfalls ist er für die Erstellung von Speise-und Getränkekarten zuständig und hat den Vorsitz des HACCP Teams. Dabei soll er überprüfen, ob diese Vorschriften eingehalten werden.

Johannes Weinfurtner bei seiner Präsentation

Johannes Weinfurtner bei seiner Präsentation an der Hotelfachschule Garmisch-Partenkirchen

Anforderungen und Erwartungen nehmen zu

Nach 2 Jahren wechselte er in einen Bürojob. Als Area Supply Chain Executive, Germany & Switzerland hatte er einen großen Betreuungsrahmen der ganzen Hotels in der Gruppe. Hier musste Herr Weinfurtner sich um die Standards und Bestellungen in allen Hotels kümmern und zwischen allen Standorten herumreisen. Viele Verhandlungen mit den Lieferanten und Abteilungsleitern vor Ort verlangten ihm einiges ab. Schließlich musste er allen Erwartungen und Standards sowie den Wünschen gerecht werden. Ob es hilfreich war, dass er seine korrekte Berufsbezeichnung erst später auswendig konnte, sei dahingestellt und belustigt ihn noch heute.

Aktuell: Operations Manager

Wieder nach 2 Jahren wurde er hibbelig und bekam in seinem alten Hotel den Posten als Operations Manager, einfach gesagt Hotelmanager.

Seine Aufgaben bestanden darin mit vielen Zahlen umzugehen, wie mit der Budgetplanung oder dem Erstellen eines Forecasts. Dazu gesellte sich noch die Projektplanung, viele Verträge, die verstanden werden wollten, Beschwerdemanagement, Meetings und die Hotelsicherheit. Langweilig wird ihm in seinem Job ganz sicher nicht. Und natürlich braucht er immer noch einen Plan B falls in seinem Hotel alles aus dem Ruder läuft.

Um seine Aufgaben gut und professionell lösen zu können, braucht er natürlich ein Topteam, welches ihm regelmäßig Feedback gibt.

Interessierte Zuhörer bei Johannes Weinfurtners Präsentation an der Hofa Garmisch

Interessierte Zuhörer bei Johannes Weinfurtners Präsentation an der Hofa Garmisch

Hotelalltag

Wie man an seinem Lebenslauf sehen kann, ist die Zahl 2 bei ihm etwas kritisch und er wechselt nach 2 Jahren gerne seinen Job und sucht neue Herausforderungen. Doch in seiner jetzigen Position scheint er sich gut eingelebt zu haben und diese mit Bravour zu erfüllen. Genug zum Üben hat er gerade im Beschwerdemanagement und Engelsgeduld ab und macht die weitere Arbeit sehr spannend. Ab Mitte 2018 hat er, wenn alles nach Plan verläuft dieses Problem nicht mehr.

Er leitet ein Hotel mit 102 Zimmern in der Nähe der Theresienwiese. Der Veranstaltungsbereich weist 189 qm2 auf und wurde 2015 erneuert. Auch hat das kleine Hotel ein schönes Restaurant, eine Wanderbar und einen modernen Fitnessbereich. Die Hauptgäste bestehen aus Geschäftsreisenden und Veranstaltungsgästen. Herr Weinfurtner hat sich auch um die Erneuerungen im kompletten Hotel zu kümmern um mit der Konkurrenz mithalten zu können. Im Anschluss erzählt er ein bisschen über die Gruppe, in welcher e arbeitet. Das Hotel gehört zur Marriott-Gruppe, die auch Starwood aufgekauft hat und jetzt die Marriott-Standards verpasst bekommt. Dazu ist er auf vielen Meetings um auch keine der neuen Vorgaben zu verpassen und diese in sein Hotel einzuführen.

Wertvolle Tipps für die jetzigen Absolventen

Ganz klar macht er uns auch, dass uns mit Bestehen der Abschlussprüfung die Welt offenstehen wird und wir diese Chance nur am Schopf packen müssen.

Auf unsere Fragen, welche Fächer ihm persönlich nach der Schule was gebracht haben, lachte er und zählte auf:

Wirtschaftsrecht & Arbeitsrecht, Englisch, Personalwesen, Buchhaltung und am besten ein bisschen von allen.

Besonders in seiner Position ist es von Vorteil die Verträge nicht nur lesen zu können, sondern sie auch zu verstehen.

Alles in allem war es ein sehr spannender Vortrag und wir können sagen, dass Herr Weinfurtner uns die Welt nach der Schule gut nähergebracht hat. Wir werden alle unseren eigenen individuellen Weg finden. Ob in der Gastronomie oder in anderen Firmen.

Herzlichen Dank Herr Weinfurtner!

Text: Miriam Wetterauer, FS1 2017/18

Die Autorin des Textes: Miriam Wetterauer

Die Autorin des Textes: Miriam Wetterauer


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Fortbildung zur kompetenten Fachkraft am Hotelempfang

Gute Vermittlungsquoten – berufliche Perspektive auch für Quereinsteiger

Am 3. April 2017 startet wieder der Lehrgang „Hotel- und Empfangssekretär/in“ am Gastronomie- & Hotelkolleg in Garmisch-Partenkirchen. Er ist konzipiert für gelernte Fachkräfte aus der Hotellerie, aber auch für Berufsanfänger, Wiedereinsteiger oder Quereinsteiger. In 9 Wochen vermitteln erfahrene und engagierte Dozenten das nötige Rüstzeug, damit Sie alle Arbeiten an der Hotelrezeption qualifiziert ausüben können.

 

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Wir schicken Ihnen gerne unsere Informationsbroschüren zu!

In der Hotel- und Tourismusbranche werden immer gut ausgebildete Fachkräfte gesucht. Insbesondere auch am Hotelempfang. Hier wird Gastfreundschaft gelebt, hier steht der Gast im Mittelpunkt, hier ist eine zentrale Drehscheibe des Hotels. Die vielfältigen Aufgaben stellen hohe Anforderungen an die Mitarbeiter: ein gepflegtes Erscheinungsbild, Aufmerksamkeit und Herzlichkeit, Einfühlungsvermögen und Serviceorientierung zeichnen gute Empfangskräfte aus.

Genau so wichtig sind aber auch die fachlichen Qualifikationen. Man muss mit Buchungs- und Reservierungssystemen umgehen können und die Textverarbeitung beherrschen. Fremdsprachenkenntnisse, insbesondere Englisch, sind eine wichtige Voraussetzung. Dazu kommt noch der Blick über den eigentlichen Arbeitsbereich hinaus: kaufmännische und rechtliche Grundlagenkenntnisse runden das Berufsprofil ab. All diese Kompetenzen vermittelt der Qualifizierungslehrgang – und zwar von Grund auf. In 320 Unterrichtseinheiten schulen wir Sie zur qualifizierten Fachkraft mit Fach- und Sozialkompetenz für den Hotelempfang.

Neben der Hotellerie bieten sich mit dem Abschluss aber noch weitere Karrieremöglichkeiten: bei Kurverwaltungen, Kliniken, Touristikunternehmen oder als Empfangsmitarbeiter in Industrie und Handel.

Wenn die persönlichen Voraussetzungen vorliegen, kann der Kurs von der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter gefördert werden.

Folgende Inhalte werden vermittelt:

  • Empfang und Reservierung
  • Buchungssoftware FIDELIO Front Office Management
  • Textverarbeitung WORD
  • Hotelkorrespondenz
  • Reklamationsmanagement
  • Hotelbetriebslehre, Gaststättenrecht
  • Personalwesen, Arbeitsrecht
  • Englisch für den Hotelempfang.

Die Schulung findet jeweils montags bis freitags in der Zeit von 07:45 bis 16:00 Uhr statt. Zum Abschluss erhalten Sie ein Zeugnis und ein Teilnahmezertifikat. Der Lehrgang beginnt am Montag, 3. April 2017 und endet am Mittwoch, 31. Mai.

Sie benötigen für die Zeit des Kurses eine preisgünstige Unterkunft in Garmisch-Partenkirchen oder der näheren Umgebung? Kein Problem! Wir helfen Ihnen gerne weiter und vermitteln Ihnen ein Zimmer oder eine Wohnung.

Sie sind interessiert? Möchten mehr wissen? Dann rufen Sie einfach an oder besuchen Sie uns. Wir beraten Sie gerne. Gastronomie- & Hotelkolleg an der Hotelfachschule Garmisch-Partenkirchen, Bahnhofstraße 37, 82467 Garmisch-Partenkirchen, Tel.: 08821/71088, E-Mail: mail@gastronomie-hotelkolleg.de, Homepage: http://www.gastronomie-hotelkolleg.de.